Auch Rügenwalder Mühle bleibt von der unruhigen Marktlage nicht verschont. Der seit einigen Jahren rückläufige Wurst- und Fleischkonsum in Deutschland schlägt sich beim Wursthersteller auch auf die Umsatzentwicklung 2016 nieder. Mit rund 204 Mio. € blieb laut Firmenangaben der Gesamtbruttoumsatz 2016 knapp unter dem von 2015 mit 205 Mio. €. berichtet LZ-net. Auch der Gesamtabsatz war mit 24.400 t leicht rückläufig. Im Jahr zuvor wurden noch 24.421 t abgesetzt.

Dass die Rückgänge nur so minimal ausfielen, hat die Rügenwalder Mühle vor allem seinem vegetarischen Angebot zu verdanken. Während der Absatz von fleischhaltigen Produkten um 5 Prozent zurückging, konnte der mit Veggie-Produkten überproportional um 33 Prozent zulegen. "Die Konsumenten ändern ihr Einkaufsverhalten. Daher glauben wir, dass diese Kategorie auch langfristig wachsen wird", so Godo Röben, Geschäftsführer der Rügenwalder Mühle.

Der Anteil der vegetarischen Produkte am Gesamtumsatz der Rügenwalder Mühle habe sich Ende 2016 auf 26 Prozent belaufen. Bis zum Jahr 2020 soll deren Anteil 40 Prozent des Umsatzes ausmachen. Mit neuen Produkten werde die Linie daher konsequent weiter ausgebaut. (az)
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