Die Europa-Zentrale in Rastatt
-- , Foto: Dow
Die Europa-Zentrale in Rastatt

Die schonende Aufbereitung von kleinen Saatgutpartien für Versuche und Vermehrungen ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Züchtungsarbeit. Und mit erfolgreicher Züchtung von Mais, Raps und Sonnenblumen will sich das Unternehmen in Europa etablieren. Denn der europäische Markt ist ein wichtiger Baustein für den geplanten Aufstieg im Wettbewerb internationaler Saatgutunternehmen.

Die Saatgutsparte des internationalen Chemieunternehmens hat sich vom elften Platz im Jahr 2006 auf den fünften Platz im Jahr 2012 nach vorne gearbeitet. Von engagierten Forschungsinvestitionen in Höhe von 35 Prozent des Umsatzes berichtet Karl-Ludwig Nau, Geschäftsführer von Dow Seeds Europa.

In Rastatt wird künftig jenes Saatgut aufbereitet, das innerhalb des Unternehmens für Kreuzungen und Versuche verwendet wird oder zur Vermehrung an Vertragserzeuger geht. Der Farbsortierer schafft 6t/h Maissaatgut oder bis zu 4t/h Sonnenblumensaatgut. Die extrem staubarm arbeitende Beizanlage kann ebenfalls 6 t/h beizen und verpacken. Auch die europäische Züchtung von Winter- und Sommerraps wird von Rastatt aus mit sorgsam aufbereitetem Saatgut unterstützt.

Deutschland, Frankreich, die Ukraine und Russland nennt Nau als Kernmärkte, von denen aus Dow in Europa wachsen will. Darüber hinaus peilt Dow auch Spanien, Großbritannien, Norwegen, Dänemark, Polen, Rumänien und Ungarn an. (brs)
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