Die moderne Landtechnik muss Maschinen bereitstellen, die imstande sind, ständig Daten untereinander auszutauschen. Grundsätzlich sehen die befragten Landwirte, die alle mehr als 200 ha bewirtschaften, die Vernetzung von beispielsweise Schlepper und Anhänger positiv. Sie erwarten, dass sich dadurch vor allem Kosten und auch Zeit einsparen lassen. Einigkeit bestand ebenfalls darin, dass der Isobus, der solch einen Datenaustausch ermöglicht, in den nächsten zwei Jahren weiterhin der Standard bleiben wird.

In der Sensortechnik hingegen werde sich so schnell kein Standard durchsetzen, sind die Teilnehmer der az-Umfrage überzeugt. Die vielen Sensoren im Pflanzenbau, die unterschiedlichste Daten von der landwirtschaftlichen Nutzfläche liefern, würden in den nächsten zwei Jahren weiterhin auf verschiedenen Systemen basieren.

Investitionen in smarte Technik überlegen sich die Landwirte gut. Sie sind laut Umfrage bislang eher bereit, Geld in automatische Lenksysteme als in Teilbreitenschaltung zu stecken. (az)
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