Schiffsunglück

Mittellandkanal weiter dicht

Bei der Bergung des auf dem Mittellandkanal nahe Rühen im Landkreis Gifhorn gesunkenen Güterschiffs "Rothensee" gibt es Schwierigkeiten. Der Frachter hat Stahl geladen und versperrt durch seine Querlage die Weiterfahrt anderer Schiffe. Nun ist beim Anheben des Schiffes ein Riss zwischen der Kabine und dem Laderaum entstanden. Ein Auseinanderbrechen des Schiffes drohe nach Angaben des zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamtes Uelzen nicht. Ziel sei es aber weiterhin das Schiff schwimmfähig zu machen, so das Amt. 

Ob der Mittellandkanal wie geplant am Wochenende wieder freigegeben werden kann, ist  noch unklar. Derzeit warten wegen der Sperrung der Wasserstraße mehr als 60 Schiffe an der Schleuse Sülfeld bei Wolfsburg und am Braunschweiger Hafen auf die Weiterfahrt. Darunter sind auch Schiffe beladen mit Düngemitteln sowie Getreide, die Häfen in Hamm, Dortmund und Koblenz am Rhein ansteuern. Handelsunternehmen müssen sich auf eine verspätete Lieferung einstellen. (da)
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