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Molkereien müssen im Falle eines BSE-Verdachtes in einem Milchviehbetrieb die Milch weiterhin abnehmen. Dies erklärte die "Interessengemeinschaft BSE-geschädigter Landwirte im Deutschen Bauernverband (DBV)" nach einer eingehenden rechtlichen Prüfung. Demnach sei eindeutig geklärt, dass bei einem BSE-Verdachtsfall die abgeschlossenen Verträge nicht durch gesetzliche Vorschriften aufgehoben werden. Da BSE eine Erkrankung von Einzeltieren ist und keine ansteckende Seuche, bedeutet ein Verdachtsfall keineswegs eine Infektion des Gesamtbestandes, so der DBV. Eine Tier-zu-Tier-Ansteckung sei nach bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen nicht möglich. (ED)
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