Momagri lehnt Importe ab

Preise von Agrarerzeugnissen sollen wieder gestützt werden, um die Einkommen der Landwirte zu verbessern. Dies fordert die französische Organisation „Momargi".

Die „Denkfabrik" aus Paris macht in dieser Woche mit Zahlen über Agrarsubventionen in den USA auf sich aufmerksam. Die Organisation will mit ihren Berechnungen mit Stereotypen aufräumen, nach dem die USA das liberalere Land sind.

Momagri fordert nach dem Vorbild USA die Preisstützungen in der anstehenden GAP-Reform in der EU auszubauen. Der Trend zu immer mehr Einfuhren von Nahrungsmitteln in die EU müsse unbedingt gestoppt werden, um von Drittländern nicht abhängig zu werden. Nach Angaben der OECD wurden 2010 in den USA 7 Prozent der landwirtschaftlichen Einkommen als Subventionen gewährt. In der EU waren es mit 22 Prozent drei Mal so viel. (Mö)    
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