Resignation

Monsanto bläst Übernahmepläne ab


Der US-Konzern gibt sein Vorhaben auf, den Wettbewerber Syngenta zu übernehmen. Das Unternehmen ist zwar nach wie vor davon überzeugt, dass eine Zusammenlegung sich für beide Seiten wirtschaftlich lohnen würde. Doch ohne eine Basis für einen gemeinsamen konstruktiven Verlauf der Übernahme, sieht Monsanto keine Chancen, das Vorhaben zu stemmen. Syngenta lehnte bisher alle Offerten entschieden ab. Deshalb will sich Monsanto nun wieder seinem Kerngeschäft widmen und zukunftsfähige Pflanzenschutzmittel für die Landwirtschaft entwickeln.

Wie Monsanto mitteilt, wurde bereits am 18. August ein verbessertes Übernahmeangebot dem Schweizer Pflanzenschutzanbieter unterbreitet. Für jede Aktie sollten 245 Schweizer Franken bezahlt werden. Das entspreche nach dem aktuellen Wechselkurs einem Wert von 470 Schweizer Franken je Aktie. Den Aktionären von Syngenta wurde zudem eine Beteiligung von 30 Prozent an dem neuen Unternehmen in Aussicht gestellt.

Monsanto möchte nach dem erfolglosen Übernahmekampf, sein Aktienrückkaufprogramm fortsetzen und das Portfolio von Züchtung und Pflanzenschutz weiter in Richtung Biotechnologie sowie neue Produkte ausrichten. Der Verwaltungsrat des Unternehmens verweist auf seinen ambiotionierten Fünf-Jahres-Plan, den Nettogewinn von 2014 innerhalb der kommenden fünf Jahr bis 2019 zu verdoppeln. (da)
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