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Der US-Konzern Monsanto konnte im zweiten Quartal seines Fiskaljahres 2004 im Geschäftsbereich Saatgut und Biotechnologie mit plus 23 Prozent deutliche Zuwächse verbuchen, vor allem bei Mais. Monsantos Fiskaljahr beginnt im September. Mit 479 Mio. US-$ stiegen die Umsätze bei Maissaatgut gegenüber dem 2. Quartal des Vorjahres um 46 Prozent an. Laut Monsanto ist dieser Anstieg auf höhere Umsätze vor allem in den USA zurückzuführen. Der Absatz von Soja-Produkten stieg um 18 Prozent auf 308 Mio. US-$ an.
Der Geschäftsbereich Pflanzenschutz, bislang Hauptumsatzträger, dagegen ist leicht rückläufig. So nahm der Absatz von Roundup-Produkten um 3 Prozent auf 363 Mio. US-$ gegenüber dem 2. Quartal 2003 ab. Zwar wurden Roundup-Herbizide in Brasilien besser verkauft, in den USA waren sie dagegen weniger gefragt. In dieser Entwicklung spiegelt sich die Strategie des Unternehmens wider, zunehmend unabhängiger von den Roundup-Herbiziden zu werden, die bislang mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes bestritten. Insgesamt setzte Monsanto im 2. Quartal 2004 rund 1,5 Mrd. US-$ um, 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.(AW)
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