Monsanto profitiert vom Maisboom


Mit kräftigem Wachstum startet Monsanto in das neue Geschäftsjahr. Mais und Roundup bringen Umsatz.

Die Monsanto Company, St. Louis, hat im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2013 (September bis November 2012) einen Umsatz von mehr als 2,9 Mrd. US-$ erzielt. Gegenüber dem Vorjahresquartal beträgt der Anstieg 21 Prozent, zeigen die heute veröffentlichten Zahlen.

Sowohl die Verkäufe von Maissaatgut einschließlich Lizenzen für gentechnisch veränderte Eigenschaften als auch des Herbizids Roundup haben kräftig zugelegt. Schwächer hat dagegen Sojasaatgut abgeschnitten, das allerdings in wesentlich geringerem Umfang zum Monsanto-Umsatz beiträgt.

Als aktuellen Quartalsgewinn weist Monsanto 339 Mio. US-$ aus. Er ist fast drei Mal so hoch wie vor einem Jahr.

Den Umsatzsprung in den Monaten September bis November führt Monsanto-Chef Hugh Grant auf florierenden Absatz in Südamerika zurück, wo Maissaatgut in Verbindung mit Roundup stark nachgefragt war. Außerdem berichtet er von stärkerem Frühbezugsgeschäft für Maissaatgut in den USA. Dort wird im Frühjahr 2013 von Marktbeobachtern eine Rekordfläche für Mais erwartet.

Grant stellt den Anteilseignern für das gesamte Geschäftsjahr 2013 einen Gewinn pro Aktie von 4,30 bis 4,40 US-$ in Aussicht. Im Ende August 2012 beendeten Geschäftsjahr 2012 waren es 3,79 US-$ gewesen. (db)
stats