Monsanto stellt weitere Bt-Maissorten in Aussicht


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Für den Anbau in Deutschland sind weitere gentechnisch veränderte Maissorten mit Maiszünslerresistenz zu erwarten. Für Monsanto stehen zurzeit acht Bt-Sorten im ersten Wertprüfungsjahr des Bundessortenamtes, berichtete Dr. Andreas Thierfelder von der Monsanto Deutschland GmbH, Düsseldorf, bei einem Pressegespräch anlässlich der DLG-Feldtage in dieser Woche. Zum Anbau in diesem Jahr ist bereits eine Monsanto-Maissorte zugelassen, die nach Angaben des Unternehmens auf etwa 970 ha angebaut wird.

Alternativen stellt Monsanto-Deutschlandchefin Ursula Lüttmer-Ouazane auch für die Vermarktung des Bt-Maises in Aussicht. Bisher hat die Märka Märkische Kraftfutter GmbH, Eberswalde, ein System für die getrennte Erfassung dieses gentechnisch veränderten Körnermaises aufgebaut. "Im nächsten Jahr sind mehrere Handelshäuser dabei", kündigte Lüttmer-Ouazane auf den DLG-Feldtagen an.

Jörg Piprek, Landwirt aus dem brandenburgischen Hohenstein, einer der Pioniere im praktischen Bt-Maisanbau, ist allerdings in diesem Jahr nicht mehr auf die Vermarktung von Bt-Mais über die Märka angewiesen. Die Maisernte will er jetzt als "Futter" für die eigene Biogasanlage verwenden, erzählte Piprek auf den DLG-Feldtagen. (db)

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