Der Streit um eine GV-Weizensorte von Monsanto schwelt seit 2013. Damals war der Roundup Ready-Weizen, den Monsanto nie zugelassen hatte, auf den Feldern der US-Farmer aufgetaucht. Das Züchtungsunternehmen hatte die Forschung daran schon lange eingestellt und betont, dass alle Saatgutreste vernichtet wurden.

Nun soll ein Schlussstrich unter die Affäre gezogen werden, ohne dass Monsanto damit seine Verantwortung für die Saatgutverunreinigung anerkennt. Insgesamt zahlt das Unternehmen 250.000 US-$ an vier verschiedene Verbände, denen die Weizenproduzenten angehören. Weitere 2,1 Mio. US-$ gehen noch an einen Fonds, aus dem Schäden für Weizenerzeuger beglichen werden sollen.

Ein weiterer Fall, in dem der GV-Weizen aufgetaucht ist, ist noch offen: Im September wurden Roundup Ready-Weizen-Pflanzen in Versuchsfeldern der staatlichen Universität in Montana gefunden. Dort waren zwischen 2000 und 2003 Versuche mit dem GV-Weizen durchgeführt worden. (brs)
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