Das Düngemittelunternehmen Mosaic Co. weist für das 2. Quartal 2017 einen Gewinn aus. Ein Jahr zuvor musste Mosaic noch einen Verlust verkraften. Vor allem die weltweit steigende Nachfrage von Kali- und  Phosphatdüngern führte zu höheren Umsätzen. 


Die chinesischen Bestellungen an Kalidüngern sind im 1. Halbjahr 2017 höher ausgefallen als erwartet. Dafür dürfte es einige Abstriche bei den Lieferungen von Phosphatdüngern nach China geben, teilt das Unternehmen mit. Die Umstrukturierung der chinesischen Phosphatwerke beobachtet Mosaic sehr genau.

Das kanadische Unternehmen berichtet am Dienstag von einen Nettogewinn in Höhe von 97,3 Mio. US-$ von April bis Juni 2017. Das erfreuliche Ergebnis resultiert aber auch aus einem straffen Kostensenkungsprogramm. Es spülte rund 69 Mio. US-$ in die Kasse. Der Umsatz mit Düngemitteln stieg im Berichtsquartal auf 1,75 Mrd. US-$. Große Hoffnungen verbindet Mosaic mit der bevorstehenden Übernahme des Brasiliengeschäftes von Vale Fertilizantes. Langfristig ist die Fertigstellung des K3-Kaliprojektes geplant. Damit will Mosaic seine Position als weltweit günstiger Anbieter von Kaliprodukten festigen.

Im 1. Halbjahr erwirtschaftete Mosaic einen Umsatz von 3,3 (2016: 3,4) Mrd. US-$. Der Nettogewinn beträgt von Januar bis Juni 2017 bei 96,4 (247) Mio. US-$. Für das Gesamtjahr rechnet Mosaic mit einem Kaliabsatz von 8 bis 8,6 Mio. t. Die Phosphatlieferungen könnten zwischen 9,5 bis 10 Mio. t liegen. (da)
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