Mosaic hofft auf Frühjahrsgeschäft

Der US-Düngerhersteller Mosaic Company, Plymouth, im US-Bundesstaat Minnesota, bekommt die schwache weltweite Nachfrage nach Düngemitteln zu spüren. Hohe Rohstoffkosten belasten zusätzlich. Im 3. Quartal (Dezember/Februar) des Geschäftsjahres 2012 weist Mosaic einen Periodenüberschuss von 272 Mio. US-$ aus, gegenüber 542 Mio. US-$ vor einem Jahr. Der Rückgang wird vor allem mit einem geringeren Absatz bei Kali sowie höheren Rohstoffkosten für die Phosphatproduktion begründet. Wesentlich besser als Kali verlief das Geschäft mit Phosphatdüngern. Der Nettoumsatz von Mosaic lag im 3. Quartal bei 2,2 Mrd. US-$ und damit auf gleicher Höhe wie im Vorjahresquartal. Der Umsatz in den neuen Monaten des Geschäftsjahres von Juni 2011 bis Februar 2012 erreichte 6 (Vj: 5) Mrd. US-$. Der Periodenüberschuss beträgt 1,4 (Vj: 1,8) Mrd. US-$.  

Für die kommenden Wochen rechnet Mosaic mit einer positiven Entwicklung in der Landwirtschaft, die den Kauf von Dünger ankurbeln werden. Vor allem in einer steigenden US-Nachfrage erkennt das Unternehmen einen Aufwärtstrend. Auch der Absatz in andere Länder dürfte wieder zulegen. Erste Kaliverkäufe nach China stimmen optimistisch. In Brasilien steigen die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse und auch durch eine mögliche Stärkung der indischen Währung könnte es zu mehr Subventionszahlungen für staatliche Düngerkäufe kommen. (da)
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