Düngemittel

Mosaic rutscht in Verlustzone


Mosaic weist von April bis Juni bis 2016 erstmals wieder einen negatives Nettoergebnis in Höhe von 10 (Vorjahr plus 391) Mio. US-$. Das Unternehmen führt das schlechte Abschneiden vor allem auf die schwachen Düngerpreise - und auslieferungen zurück. Mosaic ist nach eigenen Angaben der weltweite größte Produzent von Phosphatdünger. Man habe alle Anstrenungen unternommen, um effektiv zu wirtschaften, sagte ein zerknirschter CEO, Joc Rourke. Der Verlust spiegelt auch die Auswirkungen der Aufwendungen in Höhe von 24 Mio. US-$ wider, die mit der Aufgabe des Kali-Export-Terminals zusammenhängen. Das Gemeinschaftsunternehmen Prince Rupert ist in der kanadischen Provinz British Colombia tätig. Zusätzlich belastet haben Abschreibungen von 47 Mio. US-$ von Phosphatwerken. Die zur Verfügung stehenden Phosphatkapazitäten sind derzeit zu 80 Prozent ausgelastet. Der durchschnittliche Preis für Diammonsulfat (DAP9 beträgt aktuell 343 US-$/t, verglichen mit 450 US-$/t vor einem Jahr.

In seinem Ausblick für das Gesamtjahr 2016 rechnet Mosaic wie die anderen Großkonzerne in der Branche mit einem Anstieg der Preise für Kali. Denn immerhin stehen noch Aufträge aus Indien und China aus, die sehnsüchtig erwartet werden und zu einer Erholung der internationalen Märkte beitragen würde. (da)
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