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In Russland sollen im laufenden Jahr keine Importe von Getreide staatlich eingeleitet werden. Das verkündete der stellvertretende Ministerpräsident und Landwirtschaftsminister des Landes, Alexej Gordejew, vor Journalisten nach einer Beratung von Präsident Wladimir Putin mit den Regierungsmitgliedern am Montag im Kreml. Gleichzeitig gab Gordejew zu verstehen, dass der eventuelle Importbedarf Russlands an Futtergetreide durch private Importeure "nach den üblichen kommerziellen Modellen" gedeckt werden sollte. Er teilte ferner mit, dass die diesjährige Frühjahrsbestellung im Lande zwar mit Schwierigkeiten, aber doch "planmäßig" verlaufe. Dem Vizepremier zufolge sind die Sommerkulturen bislang auf einem Viertel der hierfür vorgesehenen Flächen ausgesät worden. (pom)
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