Mühlen begrüßen geplante Senkung der Biokraftstoffquote

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Die aktuellen bundes- und europapolitischen Bestrebungen zur Senkung der Biokraftstoffquote begrüßt der Verband Deutscher Mühlen (VDM), Bonn, als „einen Schritt in die richtige Richtung“. Mit seiner Forderung, den Mindestanteil von Agrokraftstoffen an der Kraftstoffgesamtmenge auf 2 Prozent festzuschreiben, bleibt der VDM unter den von der EU vorgesehenen Anteilen von 4 Prozent bis 2015 und 5 Prozent bis 2020. „Je höher die Quoten festgesetzt werden, desto gefährdeter ist die Nahrungsmittelversorgung nach schlechten Ernten“, argumentiert VDM-Hauptgeschäftsführer Manfred Weizbauer. Nach guten Ernten hingegen bleibe es dem Markt überlassen, mehr Getreide in die Kraftstofferzeugung zu investieren.

Der Industrieausschuss des Europäischen Parlaments hat kürzlich beschlossen, den Richtlinienvorschlag der EU zu erneuerbaren Energien zu ändern. Ebenso will die Bundesregierung die im Bundesimmissionsschutzgesetz genannten Quoten für Bioenergie nach unten korrigieren. (Sz)

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