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Zahlreiche Mühlen richten sich auf Anhebungen der Mehlpreise in unterschiedlichen Absatzsegmenten ein. Dies hat eine Umfrage des Verbandes Deutscher Mühlen, Bonn, bei seinen Mitgliedern ergeben. Die andauernden Regenfälle bei hohen Temperaturen im Norden und Nordosten Deutschlands lassen dem Verband zufolge befürchten, dass der Erntebeginn in diesen Regionen weiter verzögert wird und die Qualität beim jetzt vollreifen Weizen leidet. Die Umfrage habe ergeben, dass die Größenordnung der Mehlpreissteigerung aus heutiger Sicht mit 5 bis 10 Prozent als notwendig betrachtet wird, um auch eingetretene Erhöhungen anderer Kosten aufzufangen. (ED)
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