Mühlen vermahlen mehr Getreide

Der Strukturwandel in der deutschen Müllereiwirtschaft geht weiter. Die Zahl der Mühlen in Deutschland sinkt. 261 Mühlenbetriebe in Deutschland sind im Wirtschaftsjahr 2010/11 im Jahresbericht "Struktur der Mühlenwirtschaft 2010/11" erfasst worden. Das sind zehn weniger als im Vorjahr, teilt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit.  Die Betriebe vermahlten insgesamt 8,4 Mio. t Getreide, das sind 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gesamtmenge verteilt sich auf knapp 8 Mio. t  Brotgetreide, 860.000 t Roggen sowie 444.000 t Hartweizen. Den größten Anteil an der Mehlherstellung haben nach Angaben der BLE Weizenmehle mit rund 5,6 Mio. t. Die Produktion von Roggenmehl ging im Berichtszeitraum um 0,7 Prozent auf 764.500 t zurück.

Einen Zuwachs weist die BLE in ihrem Bericht bei Bio-Getreide aus. Nach ihren Zahlen hat die Vermahlung von Getreide, das nach den Vorgaben der EU-Ökoverordnung erzeugt wurde, im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent auf 70.000 t zugenommen. Das meiste Bio-Getreide wird in Süddeutschland verarbeitet. (da) 
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