Zum Jahresauftakt hat sich die feste Grundtendenz am Markt für Mühlennachprodukte bestätigt. Dabei sind die Umsätze mit Weizenkleie und Weizengrießkleie vor allem in Süddeutschland noch gering. „Die Preise für Kleie befinden sich im Höhenflug", berichtet der Bayerische Müllerbund in München. Ab süddeutscher Mühle werden inzwischen prompte Kleiepreise von mehr als 80 €/t genannt. Gestützt werden die attraktiven Erlöse auch durch das gut laufende Geschäft mit Italien, versichert der Müllerbund. Zuweilen soll es jedoch bei prompten Abschlüssen zu Lieferproblemen kommen, da die Transportkapazitäten zu gering sind. Kontrakte für die Kleie-Lieferung Januar bis Juli 2010 ergeben derzeit 61 bis 63 €/t ab Station. Ende September/Anfang Oktober 2009 lagen die Abgabepreise für Kleie ab süddeutscher Mühle gerade mal bei 35 bis 40 €/t.  (HH)     
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