Der Insolvenzverwalter der Müller-Brot GmbH, Hubert Ampferl, hat das Filialnetz der insolventen Großbäckerei an Evi Müller und Franz Höflinger verkauft. Diese übernehmen 148 Filialen und zunächst 435 Mitarbeiter. Der Gläubigerausschuss des Unternehmens hat der Übertragung einstimmig zugestimmt, teilt die Kanzlei Dr. Beck & Partner nach Informationen von LZ-Net mit. Nachdem der bisherige Mitgesellschafter von Müller-Brot, Klaus Ostendorf, am vergangenen Dienstag von seinem Angebot zurückgetreten war, hat Ampferl die Verhandlungen mit Müller und Höflinger fortgesetzt. Der Geschäftsübergang erfolgt zum 7. April 2012. Die Erwerber stellen, so heißt es weiter, ab sofort die Belieferung der Filialen mit Backwaren sicher. Der Kaufvertrag soll in Kürze geschlossen werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

In einem zweiten Schritt sollen die Verhandlungen über den Verkauf der Produktion von Müller-Brot an Müller und Höflinger aufgenommen werden. Voraussetzung hierfür sei die Genehmigung der Gesundheitsbehörden zur Wiederaufnahme der Fertigung. Für die nicht mit dem Verkauf übertragenen Filialen sucht Ampferl nun nach Einzellösungen. (az)
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