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Fusarienbelastung im Getreide hat keine negativen Auswirkungen auf die Erzeugung von Biogas. Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) hat in Versuchen den Einfluss von Mykotoxinen im Getreide auf Gaserträge untersucht. Außerdem haben die Forscher ermittelt, ob die Mykotoxine während der Vergärung abgebaut werden. Eingesetzt wurde dafür fusarienbefallene und gesunde Triticale, Rindergülle diente als Basissubstrat. Die Ergebnisse zeigen keinen negativen Einfluss der Mykotoxinbelastung auf Vergärungsprozess und Prozessstabilität, teilt das LfULG mit. Im Gärrest der Ansätze mit fusarienbelasteter Triticale konnte nach Ablauf der Versuchslaufzeit von 30 Tagen kein Deoxynivalenol (DON) nachgewiesen werden. Weitere Informationen bietet das sächsische Landesamt im Internet. (sta)
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