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Das Bundeslandwirtschaftsministerium, Bonn, hat ein neues Forschungsprojekt zur analytischen Bestimmung und Reduzierung von Mykotoxinen in Lebensmitteln auf dem Weg gebracht, das mit bis zu 1,9 Mio. DM gefördert wird. Eine aus sechs national führenden Forschungsgruppen gebildete Kooperation soll eine repräsentative Untersuchung zum Vorkommen der beiden Mykotoxine DON und ZEA in Getreide und Getreideprodukten durchführen, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums. Neben der Optimierung der Analytik sollen auch die tatsächlichen Mengen ermittelt werden, die die Verbraucher aufnehmen. Ziel des neuen Forschungsprojektes ist es ferner, eine wissenschaftliche fundierte Datengrundlage für die Festsetzung von Grenzwerten für diese Mykotoxine in Lebensmitteln zu schaffen. Darüber hinaus sollen die Möglichkeiten der Reduzierung des Mykotoxingehaltes bei der Be- und Verarbeitung des Getreides ermittelt werden. Das Vorhaben, das Bestandteil eines Gesamtkonzeptes zur Minimierung der Mykotoxingehalte in der Nahrung ist, hat eine Laufzeit von drei Jahren. (GH)
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