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Für Mykotoxine - darunter auch die Fusarientoxine - sind Schnellmethoden zur Analyse noch nicht in Sicht. Die Untersuchungszeiten von 8 Stunden und deutlich mehr mittels Gaschromatograph oder HPLC können nicht verkürzt werden, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Eine Möglichkeit für die Zukunft sieht Prof. Heinz-Wilhelm Dehne von der Universität Bonn in der Weiterentwicklung von immunologischen Methoden mittels Elisa-Tests. Daraus könnten Teststreifen hergestellt werden, die dann aber auch nicht ganz billig sein werden. Das machte er auf dem Getreidehandelstag in Warberg vergangene Woche deutlich. Andere Methoden sieht er bisher als zu unzuverlässig an. (UB)
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