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Mit Hilfe des Hydro-N-Sensors kann die Stickstoffdüngung dem Bedarf der Pflanzen gezielt angepasst werden. Eine Auswertung von Praxisversuchen in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen hat gezeigt, dass der Ertrag von Getreide bei einer variablen N-Düngung mit dem N-Sensor gegenüber der konstanten Düngung um 2,7 dt/ha höher ist. Auf einer Veranstaltung der Firmen Agri Con GmbH und Hydro-Agri GmbH & Co. KG in Potsdam bestätigten Praktiker zudem, dass auch die Proteinwerte verbessert wurden.

Das etwa 35.000 DM teure Sensorsystem misst die Einstrahlung und Rückstrahlung von Licht am Pflanzenbestand. Über die Messung lässt sich ein Rückschluss auf den Ernährungszustand der Pflanzen ziehen. Daraus wird der Düngerbedarf abgeleitet. Problematisch ist wohl noch, dass der N-Sensor nicht zwischen Getreide und Unkraut unterscheiden kann.
Bei einem Mehrertrag von 2,7 dt/ha und einer Einsatzfläche von 170 ha macht sich das System nach fünf Jahren bezahlt, sagte Peer Leithold von Agri Con. (bbm)
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