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Die EU-Kommission hat heute das nordrhein-westfälische Förderprogramm "Ländlicher Raum" genehmigt, informiert das Düsseldorfer Landwirtschaftsministerium. Damit stehen Fördergelder in Höhe von insgesamt 2 Mrd. DM über einen Zeitraum von sieben Jahren zur Verfügung. Schwerpunkte sind unter anderem die Verbesserung der Produktions- und Vermarktungsstrukturen, Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung sowie Agrarumweltmaßnahmen. In Zukunft können nicht nur von der Natur benachteiligte Gebiete gefördert werden, sondern auch FFH- und Naturschutzgebiete, in denen Bewirtschaftungsauflagen festgeschrieben sind. Auch die steigenden Kontrollkosten im ökologischen Landbau sind künftig zuschussfähig. Neu ist ein spezielles Förderprogramm zur Einführung und Beibehaltung der Festmistwirtschaft, das die höheren Kosten des Verfahrens ausgleicht. Spezielle Förderangebote gibt es nun zum Schutz vor Erosion und vom Aussterben bedrohter Kulturpflanzenarten, teilt das Ministerium weiter mit. (ED)
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