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Nordrhein-Westfalens Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn begrüßt die Entscheidung der EU, Importeure ab sofort zu dem Nachweis zu verpflichten, dass deren Bt-11-Mais keinen Bt-10-Mais enthält. Dies sei notwendig für den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher, da Bt-10-Mais den Teil eines Antibiotika-Gens enthalte, teilt das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium mit. Es sei unverständlich, dass High-Tech-Unternehmen es versäumt hätten, eine Nachweismethode zu entwickeln und deshalb zwei Sorten nicht auseinanderhalten können. Dieser Fall mache deutlich, wie wenig dabei offensichtlich Verbraucherinteressen beachtet werden, so Höhn.

Kontrollen von Lebens- und Futtermitteln sowie von Maissaatgut in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2003 bis 2005 haben Angaben des Ministeriums zufolge ergeben, dass die untersuchten Proben weder den verbotenen Bt-10-Mais noch den in der EU zugelassenen Bt-11-Mais enthielten. 2001 und 2002 seien Spuren von Bt-11-Mais in drei Lebensmittelproben nachgewiesen worden. (ED)

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