Saatgut

Nachbau bis zum 30. Juni melden

Am 30. Juni endet die Rückmeldefrist für die Nachbauerklärung Herbst 2016/Frühjahr 2017. Darauf weist die Saatgut-Treuhandverwaltung (STV) die Landwirte hin. Die Nachbauerklärungen können per Post oder im Internet eingereicht werden.

Landwirte sind dazu verpflichtet, bis zum Ablauf des jeweiligen Wirtschaftsjahres (30. Juni), in dem sie Nachbau betrieben haben, die entsprechende Nachbauentschädigung von sich aus zu zahlen. Landwirte dürfen im eigenen Betrieb erzeugtes Erntegut bestimmter Arten dann zu Saatzwecken im eigenen Betrieb erneut einsetzen, wenn sie die Nachbaubedingungen erfüllen, also die Nachbaugebühren rechtzeitig bezahlen und auf ein konkretes Auskunftsersuchen gegenüber der STV Auskunft erteilen. Die Zahlungspflicht bestehe unabhängig davon, ob zuvor ein Auskunftsersuchen der STV beantwortet oder von dieser eine Zahlungsaufforderung verschickt wurde, betont die STV.

Die STV empfiehlt, den vollständigen Nachbau bis zum 30. Juni 2017 zu melden. Dann wird eine Rechnung mit einem Zahlungstermin, der nach dem 30. Juni liegt, erstellt. Sollte diese Frist verpasst werden, habe das finanzielle und rechtliche Folgen, warnt die STV. (SB)
stats