In der Nacht von Montag auf Dienstag hat es regional in Bodenähe Temperaturen zwischen -3 und – 10 °C gegeben. Junge Rübepflänzchen nehmen bei diesen Frosttemperaturen Schaden. Allerdings hängt das vom Entwicklungszustand der Pflänzchen ab. Am empfindlichsten sind die Jungen Keimlinge, wenn sie noch nicht aus der Erde schauen und die Keimblätter noch nicht voll entwickelt sind. Trockenheit, eine hoher Gehalt an organischer Masse im Boden, starker Wind und große Temperaturschwankungen erhöhen das Risiko.

Nun müssen die Erzeuger aber noch warten, bis sich das Ganze dann auch zeigt: Glasige Stängel und verfärbte keimblätter sind deutliche zeichen. Manchmal ist der Stängel auch eingeschnürt. Wenn der Stängel und die Keimmitte noch unbeschädigt sind, erholen sich die Pflänzchen durchaus wieder. (az)
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