Nachweis des Risikos reicht für Importverbot von Hormonfleisch

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Mindestens ein Hormon, das in den USA in der Rindermast eingesetzt wird, sei erwiesenermaßen krebserregend. Dabei handele es sich um das 17-ß-Östradiol, erklärte EU-Kommissar David Byrne in Brüssel. In der EU werde immer noch geprüft, ob auch von anderen Masthormonen eine Gesundheitsgefahr ausginge. Letztendlich käme es auf den wissenschaftlichen Nachweis bei den anderen Hormonen aber gar nicht an, da in den USA immer ein Cocktail von Masthormonen den Rindern verabreicht würde. Der wissenschaftliche Nachweis des Risikos durch 17-ß-Östradiol reiche schon für das Importverbot der EU für hormonbehandeltes Fleisch, meinte Byrne. (Mö)
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