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Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gebe es keinerlei Hinweise einer möglichen Übertragung des Vogelgrippe-Virus vom Typ H5N1 durch Nahrungsmittel auf den Menschen. Mit dieser Aussage nimmt die Europäische Lebensmittelbehörde (Efsa), Parma, Stellung zum Auftauchen des Erregers in Wildtierpopulationen in verschiedenen Ländern Europas. Damit befinde man sich in Übereinstimmung mit anderen Gesundheitsorganisationen wie der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) und dem Europäischen Zentrum zur Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC), betont die Behörde.

Bislang sei kein Fall der Virusinfektion in kommerziellen Geflügelproduktionen in Europa bekannt geworden. Zum Ausschluss jedes Risikos für den Menschen empfiehlt die Efsa den Verzicht auf den Konsum roher Eier. Auch sollte grundsätzlich eine sorgfältige Zubereitung von Geflügel und Geflügelteilen bei der Lebensmittelzubereitung beachtet werden. Eine thermische Behandlung von Lebensmitteln inaktiviere das Virus in jedem Falle zuverlässig. (ED)

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