Nahrungsmitteltransporte für Rußland erleichtert

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Für Probleme der Exporteure mit den russischen Zollbehörden beim Nachweis erfolgter Nahrungsmittellieferungen hat die EU-Kommission eine Lösung vorbereitet. Danach sollen rückwirkend ab 1. Juli neben offiziellen Dokumenten auch private Bescheinigingen wie Entladungs- und Bankbelege genügen, um Exporterstattungen zu erhalten. Die geänderte Regelung soll heute in Brüssel beschlossen werden. Sämtliche für den Transport ausgeschriebenen Nahrungsmittelhilfen für Rußland hat die EU-Kommission am Donnerstag bewilligt. Es handelt sich um 143.000 t Brotweizen aus französischen und belgischen Interventionslägern, um 80.000 t Roggen aus deutschen Beständen und um 7.000 t Rindfleisch aus der spanischen Intervention. (Mö)
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