Auf ein größeres Gewicht des Artenschutzes in der Agrarpolitik drängen Naturschützer. Agrarministerin Ilse Aigner fordern sie auf, sich für ambitionierte Schutzziele der EU-Kommission einzusetzen. Die heute von der EU-Kommission vorgestellten Pläne zum Artenschutz sind ganz nach dem Geschmack des Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Der Verband begrüßt die EU-Biodiversitätsstrategie, hegt aber Zweifel an der Bereitschaft der nationalen Regierungen, sie in die Praxis umzusetzen. Von Aigner fordert der Nabu, entschlossen eine ökologische Reform der Agrarpolitik voranzutreiben. Damit zielt der Verband vor allem auf Umweltauflagen für die Direktzahlungen ab. Ohne deutsche Unterstützung erwartet der Nabu ein Scheitern des Vorhabens in Brüssel. (sta)
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