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Wachstumsfördernde Antibiotika (GPAs) lohnen nicht in der Geflügelproduktion. Nach einer Kosten-Nutzen-Analyse der Universität in Baltimore sind sie als nicht wirtschaftlich einzustufen. Die Antibiotika beschleunigen zwar leicht das Wachstum der Hühner, der Nutzen wird aber wettgemacht durch die Kosten des Medikamentes. Es entstehe ein Verlust von umgerechnet 0,0072 € pro Huhn, errechnet die Studie. Neben der Wirtschaftlichkeit des Produktes geraten die USA weiter unter Druck, da in Europa das Produkt bereits verboten ist, teilt Agrar Europe London weiter mit. Zudem wird eine Ausdehnung von Antibiotika-resistenten Infektionen befürchtet. Vier größere Züchter aus den USA machen von Wachstums-steigernden Mitteln bereits keinen Gebrauch mehr. Die komplette Studie ist in der Januar-Februar Ausgabe des Public Health Reports zu finden. (ED)
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