Die Nestlé SA, Vevey, hat gemeinsam mit der Tierschutzorganisation World Animal Protection Leitlinien formuliert, die den Tierschutz bei den Lieferanten verbessern soll. Es geht um 7.300 Betriebe, die weltweit an Nestlé Milch, Fleisch, Geflügel oder Eier liefern.

Im Kern geht es Nestlé um die Einhaltung der „Five Freedoms“. Die Tiere sollen in der Aufzucht frei von Hunger, Durst und Mangelernährung sein. Sie sollen ohne Angst und Stress leben, es soll ihnen weder zu heiß oder zu kalt oder zu eng sein, sie sollen keine Schmerzen, Verletzungen oder Krankheiten haben und sie sollen normales Verhalten zeigen.

Zunächst will der Nahrungsmittelkonzern eine Rückverfolgbarkeit aller Produkte gewährleisten. Um die Einhaltung der Richtlinien zu überprüfen, sollen unabhängige Auditoren auf die Betriebe geschickt werden.

Bereits im vergangenen Dezember hatte Nestlé Richtlinien für seine Lieferanten herausgegeben. Der Tierwohlcodex ist nun eine Ergänzung zu den bestehenden Vorschriften. (hed)
stats