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Für die neu ausgerichtete Agrarförderpolitik Deutschlands stehen in diesem Jahr ab sofort 2,6 Mrd. DM zur Verfügung, davon entfallen 1,59 Mrd. DM auf den Bund. Das ist das Ergebnis der Sonderkonferenz der Landwirtschaftsminister von Bund und Ländern am Mittwoch, berichtet das Bundeslandwirtschaftsministerium in Bonn. Der im Dezember 2000 veranschlagte Haushaltsansatz sei um 125 Mio. DM abgesenkt worden, da diese Summe zur Finanzierung der BSE-Folgekosten benötigt wird.
Die Agrarminister der Länder stimmten am Mittwoch im Planungsausschuss dem Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutz" zu, heißt es weiter. Die Förderungsgrundsätze waren im Dezember 2000 ausgearbeitet worden, nun könnten sie umgesetzt werden. Zu den festgesetzten Eckpunkten der neuen Förderpolitik gehörten attraktivere Prämien für die Umstellung auf ökologischen Landbau, die stärkere Förderung der Verarbeitung und Vermarktung ökologischer und regional erzeugter Produkte sowie die Bindung der Investitionsförderung an besonders artgerechte und flächengebundene Tierhaltungsverfahren. (ED)
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