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Zukünftigen Fachkräfte der Fachrichtung Agrarservice müssen neben Kenntnissen über betriebliche und arbeitswirtschaftliche Zusammenhänge die Fahrerlaubnis für den Schlepper sowie die Betriebserlaubnis für beispielsweise Kleinmaschinen erwerben. Daneben wird der Befähigungsnachweis zum Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln Bestandteil der Ausbildung sein. Ein wesentlicher Schwerpunkt in der Ausbildung soll die kundenorientierte Dienstleistung und das Marketing eines Betriebes werden, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in seiner heutigen Ausgabe. "Dieser Bereich wurde in der Praxis bisher immer unterschätzt. Damit grenzen sich die Auszubildenden dieser Richtung von den Landwirten ab", so Eckard Reese, zuständig für den Bereich Berufsausbildung beim BLU (Bundesverband Lohnunternehmer e.V.). Der Bereich des Acker- und Futterbaus, aber auch die Biotop- und Gewässerpflege werden weitere Schwerpunkte in der Ausbildung sein. Daneben ist ein maßgeblicher Punkt die Bedienung und Instandhaltung von Agrartechnik. Der Ausbildungsrahmen ist im Entwurf fertig und befindet sich zurzeit im gesetzlichen Anerkennungsverfahren. (ED)
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