Neue BSE-Verdachtsfälle in Baden-Württemberg und Niedersachsen

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In Baden-Württtemberg ist ein weiterer BSE-Verdacht ermittelt worden. Die Kuh wurde am 24. November 2000 aus Österreich importiert und am 12. Januar geschlachtet. Die 1993 geborene Kuh stand zuletzt in einem kleinen Bestand im Landkreis Sigmaringen. Die von einem Privatlabor ermittelten BSE-Testergebnisse sollen bis Mitte der Woche durch die Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen überprüft werden, teilt das Landwirtschaftsministerium in Stuttgart mit. Der BSE -Verdacht im Alb-Donau-Kreis vom vergangenen Mittwoch hingegen bestätigte sich in Tübingen nicht, so dass die Sperrung des Bestands aufgehoben werden konnte.

Am späten Sonntag Abend hat zudem die Hansestadt Bremen einen BSE-Verdacht bei einer Kuh aus dem Landkreis Celle mitgeteilt. Die Kuh wurde 1996 geboren und stammt aus einem Milchviehbetrieb mit 252 Rindern, davon 85 Kühe. Das BSE-Refernzlabor in Tübingen dürfte bis Mittwoch das Ergebnis ermitteln, teilt das Landwirtschaftsministerium in Hannover mit. (ED)
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