Neue Bestimmungen für Kurzumtriebsplantagen


Der Bundesrat hat ein neues Waldgesetz verabschiedet. Für Kurzumtriebsplantagen auf landwirtschaftlichen Flächen gelten neue Definitionen. Flächen, die mit schnellwachsenden Baumarten bepflanzt sind, sollen nicht mehr unter das Bundeswaldgesetz fallen. Sie würden anders bewirtschaftet werden müssen als Waldgebiete, heißt es in der Begründung der Gesetzesänderung. Dies gilt auch für Agroforstsysteme, in denen Bäume und landwirtschaftlichen Nutzpflanzen auf derselben Fläche angepflanzt werden.

Mit dem novellierten Waldgesetz  werden Kurzumtriebsplantagen oder Agroforstsysteme rechtlich nicht mehr als Wald angesehen. Dies erleichtert die Vermarktung von Agrarholz und könnte dem Anbau von schnellwachsenden Hölzern Auftrieb verschaffen. Denn bisher mussten die Landwirte damit rechnen, dass ihre Kurzumtriebsplantagen als Wald deklariert werden. Zudem können Landwirte auch nach einer bis zu 20-jährigen Bepflanzung mit Bäumen die Flächen auch wieder mit anderen Kulturen landwirtschaftlich nutzen.  (da)
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