Neue EU-Gesundheitsbehörde nicht aufblähen

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Das Europäische Parlament (EP) hat seine Stellungnahme zum Weißbuch der Kommission für Lebensmittelsicherheit am Mittwoch in Straßburg abgegeben. Die Abgeordneten folgten der Kommissionslinie, nach der eine neu zu schaffende Behörde die Gesundheitsgefahren durch Lebens- und Futtermittel einschätzen soll. Es soll dagegen Sache der Kommission bleiben, ob aus einer Risikoabschätzung möglicherweise auch ein Verbot abzuleiten ist. Das EP setzt sich dafür ein, auf das bestehende Institut für Gesundheit und Verbraucherschutz im norditalienischen Ispra aufzubauen. Ein neuer aufgeblähter Verwaltungsapparat solle jedenfalls nicht geschaffen werden. Die Kommission will voraussichtlich am 8. November einen Vorschlag zur Einrichtung einer europäischen Lebensmittelbehörde vorlegen. (Mö)
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