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Neun der 2004 beigetretenen EU-Mitgliedstaaten müssen Abgaben entrichten, weil sie vor ihrem Beitritt Überschüsse verschiedener Agrarerzeugnisse aufgebaut haben. Diese Länder müssen nach Berechnungen der EU-Kommission innerhalb von vier Jahren insgesamt 41,1 Mio. € in den EU-Haushalt einzahlen. Am meisten Bestände aufgebaut haben Tschechien und Polen, die jeweils gut 12.000 € bezahlen müssen, teilt die Kommission weiter mit. Gemäß dem Beitrittsvertrag mussten die neuen Mitgliedstaaten nämlich sicherstellen, dass im Vorfeld des Beitritts keine landwirtschaftlichen Erzeugnisse angehäuft werden, Bei Fleisch, Milcherzeugnissen sowie Obst und Gemüse wurden jedoch Bestände festgestellt, die über den normalen Beständen lagen. (ED)
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