Das Tierhaltungsverbot richte sich nun nicht mehr nur gegen Adrianus Straathof persönlich, sondern gegen die Straathof-Firma Glava GmbH in Gladau bei Genthin wegen Verstößen gegen den Tierschutz, berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk (mdr). Die Ausweitung des Verbots bedeute, dass bis Ende August dieses Jahres 70.000 Tiere aus der Ferkelzuchtanlage entfernt werden müssten, heißt es in dem Bericht aus der vergangenen Woche weiter.

Leiste die Firma dem nicht folge, drohten weitere Strafzahlungen. Straathof müsse bereits 50.000 € Strafe zahlen, da er das bisherige Verbot nicht eingehalten habe, wird ein Sprecher des Landkreises Jerichower Land zitiert. So sei Straathof zwar als Geschäftsführer der Glava GmbH zurückgetreten, habe aber als Gesellschafter weiterhin die Tierhaltungsbedingungen beeinflussen können.

Der niederländische Unternehmer legte laut mdr Widerspruch gegen die Entscheidung ein. (az)
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