Vogelgrippe

Neue Fälle in Niedersachen

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) als nationales Referenzlabor hat am gestrigen Montag zwei weitere Fälle des hochpathogenen H5N8-Virus bestätigt. Betroffen sind zwei Putenmastbestände: Zum einen ein Betrieb mit 14.000 Putenmasthähnen im Alter von acht Wochen im Landkreisen Cloppenburg, zum anderen ein Betrieb mit 3.100 Putenmasthähnen im Landkreis Oldenburg. Beide Landkreise haben die Tötung der Tiere angeordnet und die entsprechenden Sperr- und Beobachtungsgebiete ausgeweitet, informierte das Agrarministerium in Hannover.

Damit erhöht sich die Anzahl der von Vogelgrippe betroffenen Nutzgeflügelbetriebe in Niedersachsen auf jetzt insgesamt elf. Mit Ausnahme eines Kleinstbestandes im Landkreis Northeim mit 18 Hühnern und sechs Enten waren alle betroffenen Betriebe geschlossene Putenmastbestände - und zwar in den Landkreisen Oldenburg, Cloppenburg und Vechta. Samt der beiden neu hinzugekommenen Fälle mussten infolge des Ausbruchs der Geflügelpest den Angaben zufolge bereits rund 232.000 Tiere in Niedersachsen getötet werden. (Sz)
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