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Sachsens Landwirtschaftsminister Steffen Flath will regionalen Wirtschaftskreisläufen zum Durchbruch verhelfen und hat dazu eine neue Förderrichtlinie auflegen lassen. Die Richtlinie ist jetzt im Sächsischen Amtsblatt erschienen. Landwirte sowie mit diesen zusammenarbeitende Handels- und Verarbeitungsunternehmen können ab sofort Fördermittel beantragen, wie das Dresdener Landwirtschaftsministerium mitteilt.

Die Förderrichtlinie zur "Förderung der Verarbeitung und Vermarktung regional erzeugter landwirtschaftlicher Produkte" soll vor allem kleine und mittlere Unternehmen der Agrarwirtschaft beim Aufbau regionaler Verbundsysteme unterstützen. So werden zum Beispiel Zusammenschlüsse von landwirtschaftlichen Erzeugern sowie Handels- und Verarbeitungsunternehmen gefördert, die regional erzeugte Produkte aufnehmen und diese in bestimmten Vermarktungsregionen absetzen. Die Förderung umfasst bis zu 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Auch Vermarktungskonzeptionen werden bis zu maximal 75.000 Mark gefördert. Für Erzeugerzusammenschlüsse sind darüber hinaus die Organisationskosten über fünf Jahre förderfähig, informierte das Ministerium weiter. (ED)
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