Wie Landwirtschaftsminister Johannes Remmel mitteilte, stehen für entsprechende Projekte insgesamt rund 3,6 Mio. € zur Verfügung. Ziel der Förderung sei es, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu verbessern und auf diese Weise zur Stärkung der Erzeuger beizutragen, heißt es von Seiten des Landwirtschaftsministeriums (LANUV) Nordrhein-Westfalen.

Erzeugerstufe einbinden und Energie einsparen

Erzeuger benötigen sichere und gute Lieferbeziehungen zu den Verarbeitungsunternehmen, um am Markt bestehen zu können. "Diese Vermarktungsstrukturen sollen mit dieser Förderung erhalten oder aufgebaut werden, damit die Erzeuger gestärkt werden", so das Ministerium weiter. Deshalb sei im Rahmen der Förderung Voraussetzung, dass die geförderten Unternehmen die Erzeugerstufe durch vertragliche Bindung mitnehmen. Ein weiteres Ziel der Förderung ist es, dass die Projekte einen Beitrag zur Ressourceneinsparung - insbesondere bei Energie und Wasser - leisten.

Die Förderprojekte können mit bis zu 35 Prozent und maximal 1 Mio. € gefördert werden. Handelt es sich um ein ökologisches oder regionales Projekt, werden weitere 5 Prozent Förderung möglich.

Anträge bis Ende September stellen

Bis zum 30. September 2016 können Anträge beim LANUV NRW gestellt werden. Anschließend gibt es Rankingverfahren. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) und mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). (mrs)
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