Die Mantelfolie erhöht die Ballendichte und damit die Qualität der Silage.
-- , Foto: Krone
Die Mantelfolie erhöht die Ballendichte und damit die Qualität der Silage.

Ab sofort können alle Rundballenpressen der Comprima-Baureihe (inkl. Comprima X-treme) mit Mantelfolienbindung ausgerüstet werden. Diese Ausstattung biete dem Nutzer mehrere Vorteile, teilte der Futtererntespezialist aus dem Emsland mit. So könne durch Verwendung der Mantelfolie die Silagequalität gesteigert werden, da der umwickelte Ballen in der Außenschicht eine höhere Ballendichte aufweist. Dadurch expandiert der Ballen weniger stark, das wiederum reduziert die Schimmelbildung und steigert somit die Qualität der Silage.

Auch unter ökonomischen und ökologischen Aspekten punkte die Mantelfolie, so das Unternehmen. Da Netz und Folie nicht mehr getrennt werden müssen, lassen sich die Ballen einfacher auflösen; zudem fällt nur eine Sorte Abfall an. Das Trennen von Netz und Folie entfällt. Beim Abschneiden wird die Folie nicht zusammengerafft; das heißt der nächste Wickelvorgang startet direkt mit voller Folienbreite. Das spare Folie und Materialkosten ein.

Der Wechsel zwischen Folien- und Netzbindung sei schnell und unkompliziert möglich: Anstatt der üblichen Netzrollen wird einfach eine Folienrolle eingelegt. Für die Folienbindung empfiehlt Krone das Krone excellent Round Wrap, das mit einer Breite von 1.280 mm den Ballen komplett abgedeckt. Die Nachrüstung der Mantelfolienbindung bietet Krone für alle Comprima ab Baujahr 2014 an. (az)
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