Eurotier: Kommunikation

Neue Freunde fürs Forum

Kommunikation kann Spaß machen. Das neu gegründete eigenständige Verein Young Farmers Forum wirbt für Mitglieder aus der Landwirtschaft.
-- , Foto: kbo
Kommunikation kann Spaß machen. Das neu gegründete eigenständige Verein Young Farmers Forum wirbt für Mitglieder aus der Landwirtschaft.

Wie sich die Kommunikation mit dem Verbraucher fruchtbarer gestalten lässt, treibt viele Landwirte um. Ziel des vor zwei Jahren auf neue Beine gestellten Forums Moderne Landwirtschaft ist es, sich dieser Aufgabe intensiv zu widmen. Es verfügt über ein Budget von ca. 4 Mio. €, das von knapp 50 Mitgliedsunternehmen aufgebracht wird, die vor allem aus dem vor- und nachgelagerten Bereich der Agrarwirtschaft stammen. Diese Struktur hat an manchen Stellen für Kritik gesorgt, zum einen in der Öffentlichkeit ("von der Agro-Industrie finanzierte Kommunikation"), zum anderen auch in der Branche selber: Den Landwirten fehlten die Landwirte im Forum.


Das jetzt neu gegründete und auf der Eurotier erstmals vorgestellte Young Farmers Forum will das ändern. "Betriebsleiter, Jugendverbände und sonstige Personen, die aktiv in der Landwirtschaft sind, sollen Mitglied werden", sagt der Landwirt Stefan Teepker, einer der Initiatoren des jungen Forums. Damit erhielten die Landwirte mehr Mitsprache und eine Möglichkeit, ihre Anliegen direkt an das Forum zu tragen. Der Verein Young Farmers Forum ist eigenständig. In der Satzung ist als Ziel die Unterstützung des Forums Moderne Landwirtschaft aber klar formuliert. Der Mitgliedsbeitrag liegt, anders als beim Forum Moderne Landwirtschaft, nicht im vierstelligen Bereich. Er beträgt 50 €. "Das ist eine Imageausgabe. Landwirte sollten so etwas bei ihren Betriebskosten einplanen", erklärt Teepker.


Er plädiert für den Schulterschluss mit dem Forum Moderne Landwirtschaft: "Ich als Landwirt muss gar nicht immer genau verstehen, wie die Öffentlichkeitsarbeit mit dem Verbraucher funktioniert. Das weiß das Forum Moderne Landwirtschaft. Als Fördermitglied können jetzt auch die Landwirte einen Beitrag dazu leisten." Für die Landwirtin Gesa Lampe ist dies ein Weg, sich weiter zu professionalisieren. "Ich repariere meinen Schlepper ja auch nicht selber.“ (kbo)
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