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Für die DSV-Deutsche Saatveredelung, Lippstadt, wurden im April zwei Deutsche Weidelgräser, zwei Wiesenrispen und ein Rotschwingel neu zugelassen. Mit der Sorte CANIS verfügt Zelder als holländische Partnerfirma der DSV zudem über ein neues sehr frühes Deutsches Weidelgras, teilte das Unternehmen weiter mit. Licampo sei ein diploides spätes Deutsches Weidelgras. Die Stärke der Sorte liege im hohen Gesamt-Trockenmasseertrag, der insbesondere über den hohen Trockenmasseertrag im 1. Schnitt erreicht werde. Die herausragende Eigenschaft des tetraploiden mittleren Deutschen Weidelgrases Limbos liege in seiner geringen Anfälligkeit für Rost (BSA-Note 3). Damit gehöre Limbos zu den rostresistentesten Sorten bei den Deutschen Weidelgräsern in Deutschland.

Für Zelder b.v., das niederländische Partnerunternehmen der DSV, sei das sehr frühe Deutsche Weidelgras CANIS zugelassen worden. Canis sei eine diploide Sorte mit guten Ertragseigenschaften. Dies gelte insbesondere für die hohen Trockenmassererträge in den weiteren Schnitten. Hervorzuheben seien außerdem die gute Ausdauer, Narbendichte sowie geringe bis mittlere Anfälligkeit gegenüber Rost. Die beiden Wiesenrispen Likarat und Likollo würden in ihrer Rostresistenz alle bislang in Deutschland zugelassenen Sorten ihrer Art übertreffen. Sie seien als erste Sorten mit der BSA-Note 2 für eine sehr geringe bis geringe Anfälligkeit für Rost eingestuft worden. Herausragend seien außerdem ihre sehr guten Ertragseigenschaften.

Light sei ein Rotschwingel, der sich durch seine Ertragseigenschaften auszeichne. Als bislang einzige Sorte sei er im Merkmal "Massenbildung in der Anfangsentwicklung" mit der BSA-Note 7 für hoch eingestuft worden. Daraus ableitend ergäben sich auch die sehr guten Trockenmasseerträge. Weitere Informationen und Unterlagen zu den Sorten seien bei der DSV-Deutsche Saatveredelung, Weissenburger Straße 5, 59557 Lippstadt, Tel.: 02941/296-0, Fax: 02941/296-100 oder E-Mail: info@dsv-saaten.de zuerhalten. (ED)

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