Neue GV-Sorten stehen in der EU zur Zulassung an

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Zwei gentechnisch veränderte Rapssorten und eine gentechnisch veränderte Futterrübe wird die EU-Kommission den EU-Mitgliedstaaten zur Genehmigung nach der Freisetzungsrichtlinie 90/220/EWG vorlegen. Schon im Oktober 1999 stand ein Votum an. Mehrere Mitgliedstaaten hatten damals aber noch zusätzliche Daten von den Herstellern eingefordert. Unter anderem geht es um eine Kennzeichnung der Produkte und eine strenge Überwachung des möglichen Anbaus. Die Hersteller sind bereit, diese in Brüssel schon geplanten, aber noch nicht verabschiedeten strengeren Auflagen für die Zulassung freiwillig einzuhalten. Dennoch wird bei der Abstimmung am Donnerstag oder Freitag eine Ablehnung nicht ausgeschlossen. Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Dänemark und Schweden haben zurzeit grundsätzliche Bedenken gegen die Zulassung von neuen GVO. In diesem Fall geht die Entscheidung an den Umweltministerrat. (Mö)
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