Neue Höchstpreise am Ölsaatenmarkt


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Ein unvermindert starkes Kaufinteresse Chinas an den US-Sojamärkten sorgt für sehr hohe Preise. Getrieben wird die Kursentwicklung von Meldungen über starke Auswinterungsverluste in China nach dem kältesten Winter seit mehr als 50 Jahren. Die Kurse für Sojabohnen, für das Sojaöl und für das Palmöl notierten heute auf einem neuen „Allzeit-Hoch“. Fast 3,5 Mio.t Sojabohnen importierte China allein im Monat Januar 2008, das sind 41 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Für den Monat Februar 2008 rechnen Hamburger Händler mit Importmengen von 2,5 Mio.t Sojabohnen, das sind neue Rekordzahlen. Die Preise für Sojaschrot erhöhten sich auf 326 €/t ab Hamburg für die Abnahme im März, die Rapspreise sind auf neue Rekordhöhen 484,50 €/t für die Lieferung im März 2008 und auf 467,50 €/t für die Lieferung ex Ernte 2008 franko gestiegen. (Ps)
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