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Offenbar gerettet ist der letzte Kaliproduzent Nordthüringens, die Deusa Solbergwerke & Aufbereitungs GmbH Bleicherode. Sie war Anfang Februar 2001 in Insolvenz geraten. Nach Angabe des Insolvenzverwalters, Carsten Bloß, habe der Gläubigerausschuss dem Verkauf der Gesamtanlage an ein Tochterunternehmen der britischen Siem Industries zugestimmt. Es handele sich dabei um ein international tätiges Firmenkonsortium mit Sitz in London, das sich unter anderem weltweit an Ölförderfirmen beteiligt. Der Investor wolle sich langfristig engagieren und werde voraussichtlich noch in diesem Jahr mindestens 4 Mio. DM in technische Anlagen investieren, informierte Bloß. Alle 103 Arbeitsplätze könnten gerettet werden und man rechne langfristig auch mit einer Aufstockung der Beschäftigtenzahl. Bei Banken, Handwerkern und Lieferanten ist die Deusa mit 25 Mio. DM verschuldet. (Bm)
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